Kreuzgang der Franziskaner

Beschreibung

Der Kreuzgang, der sich an die Wallfahrtskirche "Unserer Liebenden Frau von der immerwährenden Hilfe" anschließt, war Teil eines antiken Franziskanerklosters und gehört zu den wenigen Beispielen der Klosterarchitektur, die im Gebiet von Verona noch erhalten geblieben sind.

Der Kreuzgang hat einen perfekt quadratischen Grundriss. In der Mitte vom Kreuzgang steht an der Stelle, an der sich die Mittellinien überkreuzen, ein schöner Brunnen aus weißem Stein in frühbarockem venezianischem Stil, der der Scuola del Sansovino zugeschrieben wird.

Dieses Baudenkmal ist ein echtes Schmuckstück der Kunstgeschichte, die 45 Lünetten an der Wand auf Höhe der einzelnen Bögen vom Kreuzgang sind alle mit Fresken geschmückt.

Sie zeigen Szenen aus dem Leben und der Legende des Heiligen Franziskus. Die Fresken stammen von Anfang des 17. Jahrhunderts aus einer Zeit nach den schweren Pestausbrüchen. Die Gemälde im Kreuzgang sind von Familien aus der Gegend in Auftrag gegeben worden, die die Pest überlebt hatten.

Die Szenen aus dem Leben des Heiligen Franziskus sind in chronologischer Reihenfolge einem Film gleich angeordnet und enden mit der Bestattung des Heiligen. Die Fresken sind Werk des Malers Bernardino Muttoni, der im Hintergrund und in den Landschaften der Gemälde das damalige Leben in Bussolengo verewigt hat.

 

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