Santuario della Madonna del Perpetuo Soccorso

Beschreibung

Die Kirche, die zuerst nach dem heiligen Zenus, dann nach dem heiligen Valentin und schließlich nach dem heiligen Franziskus benannt wurde, gehörte zusammen mit dem nahe gelegenen, dem heiligen Michael geweihten Gotteshaus, zu den Kirchen der "Bastia". Im Jahr 1596 beschloss die Gemeinde, sie dem Orden der Minderen Brüder zu stiften. Neben der Kirche wurde das Kloster errichtet, 1624 fertiggestellt. Im Jahr 1805 verfügte Napoleon Bonaparte durch einen Erlass die Aufhebung aller religiöser Orden; so mussten die Minderen Brüder die Kirche und das Kloster verlassen.

Die erneute Nutzung der Kirche ist dem Missionsorden der Redemptoristen zu verdanken, der sich im Kloster neben der Wallfahrtskirche niederließ, die das Gnadenbild der Maria der immerwährenden Hilfe aufbewahrt. Dieses höchst verehrte Bild befindet sich in einer reich mit Marmor und Ornamenten verzierten Kapelle links des Hauptaltars. 

Die im Jahr 1731 wieder aufgebaute und zwischen 1962 und 1965 restaurierte Kirche besteht aus drei Kirchenschiffen und erinnert aufgrund der Verwendung von wertvollem Marmor für die Säulen und die beiden Altäre an die Redemptoristenkirche des heiligen Joachim (chiesa redentorista di San Gioacchino) in Rom. Als Hauptaltar dient noch der ursprüngliche Altar aus dem 17. Jahrhundert. Rechts befindet sich der Altar Marias der immerwährenden Hilfe, der das Herzstück der Wallfahrtskirche bildet. Links, am Ende des südlichen Kirchenschiffes, befindet sich der Altar des heiligen Gerhard. 

Im Innenraum der Kirche können antike Gemälde bewundert werden. Darunter das auf 1779 datierte Gemälde von Fra Felice Cignaroli, Bruder des berühmteren Giambettino, das den heiligen Franziskus darstellt, der die Wundmale empfängt. Auf das Jahr 1717 geht das große, dem Maler Santo Prunati zugeschriebene Altarbild oben hinter dem Hauptaltar zurück, das die Ekstase des heiligen Franziskus darstellt. 

 

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